Software-Vergleich für Hausverwaltungen 2026
Der unabhängige Überblick über alle relevanten digitalen Werkzeuge — von ERP bis KI. Wir nutzen diese Tools in unseren Projekten und teilen, was wirklich funktioniert.
Wie wir bewerten — transparent
Wir erhalten keine Vergütung für Platzierungen. Alle Reviews basieren auf eigener Nutzung in HV-Projekten. Wenn wir eine Partnerschaft eingehen, steht ein 🤝 Partner-Badge dabei — zusammen mit dem Datum und dem Hinweis, dass unser Review vorher entstanden ist und unverändert online bleibt.
Welche Software passt zu Ihrer Verwaltung?
Beantworten Sie 5 kurze Fragen — wir empfehlen die passende Kombination aus unserer Praxiserfahrung.
Unsere Empfehlungen für Sie
Basierend auf Ihren Angaben empfehlen wir diese Kombination:
Kostenloses BeratungsgesprächSoftware nach Bereich
Von ERP und Eigentümerportalen bis DMS und KI — alle relevanten Tool-Kategorien für Hausverwaltungen.
ERP & Verwaltungssoftware
Kaufmännische Kernverwaltung: Abrechnungen, Buchhaltung, Stammdaten, Miet- und WEG-Verwaltung
Alle 10 Tools ansehen →Eigentümer- & Mieterportale
Eigentümerportale ermöglichen Hausverwaltungen, Eigentümern ein digitales Online-Portal bereitzustellen — für Dokumente, Abstimmungen, Schadensmeldungen und Kommunikation. Vergleich aller Anbieter: Casavi, ETG24, hausify, facilioo und mehr.
Alle 6 Tools ansehen →KI & Automatisierung
KI-gestützte Chatbots, Voicebots, automatische Vorgangssteuerung und Backoffice-Assistenz
Alle 3 Tools ansehen →Eigentümerversammlungen
Digitale, hybride und Präsenz-Eigentümerversammlungen mit automatisierter Protokollierung
Alle 3 Tools ansehen →DMS & Dokumentenmanagement
Dokumentenarchivierung, digitale Akten, Workflows, Versionierung und rechtssichere Ablage
Alle 4 Tools ansehen →Facility & Hausmeister-Management
Aufgabensteuerung, Ticketing, Zeiterfassung, Objektbegehungen, Wartungsplanung und Checklisten
Alle 6 Tools ansehen →Schadenmanagement
Schadensmeldung, Versicherungskoordination, Fotodokumentation und Reparatur-Workflows
Alle 3 Tools ansehen →Buchhaltung & Abrechnung
Betriebskostenabrechnung, Hausgeldabrechnung, Wirtschaftspläne, DATEV-Export und Bankanbindung
Alle 6 Tools ansehen →Energie & Messdienstleister
Heizkostenabrechnung, Zählerablesung, Energiemanagement, Smart Metering und Verbrauchsanalyse
Alle 5 Tools ansehen →Spezial-Tools
Wohnungsübergabe, digitale Schlüsselverwaltung, Vermietungsprozesse und Instandhaltungs-Apps
Alle 5 Tools ansehen →Alle 51 Tools in einer sortierbaren Übersicht
Alle Tools durchsuchen & sortieren →Die meistgesuchten Vergleiche
Head-to-head: Wann lohnt sich welche Lösung — und für wen?
Welche Software braucht eine Hausverwaltung wirklich?
Die Antwort auf diese Frage ist komplexer als Anbieter-Websites vermuten lassen. Viele Hausverwaltungen kaufen Software, die entweder zu groß, zu kleinteilig oder schlicht nicht auf ihren Arbeitsprozess zugeschnitten ist. Das führt zu teuren Monatsgebühren für Funktionen, die niemand nutzt — oder zu Bruchstellen im Workflow, weil Systeme nicht miteinander sprechen.
In unserer Arbeit mit HV-Betrieben zwischen 50 und 3.000 verwalteten Einheiten haben wir ein Muster erkannt: Die meisten Verwaltungen brauchen nicht mehr Software — sie brauchen die richtige Kombination aus maximal drei Systemen, die ineinandergreifen. Ein solides ERP als Rückgrat, ein Kommunikationsportal für Eigentümer und Mieter, und eine Website die Anfragen kanalisiert statt erzeugt.
ERP-Kern: Pflicht für jede Verwaltung ab 50 Einheiten
Ein ERP-System ist das digitale Herzstück. Ohne belastbare Stammdaten, Buchhaltung und Abrechnungsfunktion lässt sich kein verlässlicher Betrieb aufbauen. Für kleine Verwaltungen unter 200 Einheiten ist impower oder Immoware24 ein sinnvoller Einstieg — beide cloud-basiert, fair bepreist und offen für Drittanbieter-Integrationen. Mittlere und große Verwaltungen greifen oft auf DOMUS 4000 oder Haufe PowerHaus zurück, die jahrzehntelange Marktpräsenz mit tiefer DATEV-Integration verbinden.
ERP-Systeme im Vergleich: Was unterscheidet die großen Anbieter?
Die Unterschiede liegen weniger in der Grundfunktion als in der Philosophie: Haufe PowerHaus und DOMUS 4000 stammen aus einer Zeit, als Software lokal installiert wurde. Sie sind stabil, gut dokumentiert und in großen Verwaltungen erprobt — aber Modernisierungen kosten Integrationsaufwand. impower und Immoware24 sind dagegen von Grund auf cloud-native gebaut. Updates kommen automatisch, die Benutzeroberflächen sind zugänglicher, und die API-Schnittstellen ermöglichen tiefere Verbindungen zu Portallösungen wie Casavi oder Neovaro.
Entscheidend für die Auswahl:
- DATEV-Pflicht vorhanden? Haufe PowerHaus oder DOMUS haben hier die tiefste Integration
- Cloud oder On-Premise? Cloud reduziert IT-Aufwand, On-Premise gibt volle Datenkontrolle
- Wie viele Schnittstellen werden benötigt? impower bietet ein offeneres API-Ökosystem
- Wie groß ist das IT-Team? Kleinteilige Verwaltungen profitieren von geringem Konfigurationsaufwand
Eigentümerportale: Warum Casavi und ETG24 unterschiedliche Zielgruppen ansprechen
Eigentümerportale lösen ein zentrales Problem jeder Hausverwaltung: die Kommunikation. Telefonische Anfragen zu Schäden, Betriebskostenabrechnungen oder Versammlungsterminen kosten Mitarbeiter täglich Stunden. Ein gut eingeführtes Portal reduziert diese Last messbar — vorausgesetzt, es wird von Eigentümern und Mietern tatsächlich genutzt.
Casavi positioniert sich als modernes Service-Erlebnis: saubere App-Oberfläche, schnelle Einrichtung, breites Integrations-Ökosystem mit über 100 Drittanbieter-Schnittstellen. ETG24 geht tiefer in die operative Verwaltungsarbeit: Die integrierten EV-Funktionen, Umlaufbeschlüsse und das Aufgabenmanagement machen es zur vollständigeren Lösung für komplexe Strukturen — auf Kosten einer steileren Lernkurve.
Unser Urteil aus der Praxis: Casavi für Verwaltungen unter 500 Einheiten mit modernem Anspruch. ETG24 für Verwaltungen über 500 Einheiten mit eigenem EV-Prozess und Bedarf an integriertem Dokumentenmanagement.
KI in der Hausverwaltung: Wann lohnt sich ein Chatbot?
KI-gestützte Chatbots sind in der Immobilienverwaltung längst aus der Experimentierphase heraus. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie. Ein Chatbot auf der Website lohnt sich ab dem Moment, wo wiederkehrende Standardanfragen — Betriebskosten-FAQ, Kontodaten, Versammlungstermine — mehr als 10 Prozent der täglichen Kommunikation ausmachen.
Wir setzen auf unseren eigenen, auf Hausverwaltungs-Themen trainierten Chatbot, der auf jeder haus8-Website eingebunden wird. Er beantwortet bis zu 80 Prozent der häufigsten Anfragen automatisch — ohne externe Daten preiszugeben und vollständig DSGVO-konform. Für Verwaltungen mit komplexeren Vorgangssteuerungs-Anforderungen empfehlen wir ergänzend DoNexus: Das TU-München-Startup analysiert eingehende Nachrichten und ordnet sie Objekten und Vorgängen zu — weit über eine FAQ-Beantwortung hinaus.
So integriert haus8 diese Tools in Website-Projekte
Eine haus8-Website ist kein isoliertes Produkt — sie ist der digitale Eingang zum Verwaltungsbetrieb. Das bedeutet konkret: Formular-Eingänge werden direkt in das verwendete ERP oder Portal geroutet, Mängelmelder-Tickets landen automatisch in Casavi oder ETG24, der Chatbot kennt die Objekte und Zuständigkeiten der Verwaltung, und Analytics-Daten informieren darüber, welche Anfragen gehäuft auftauchen.
Wir empfehlen die Kombination impower + Casavi + haus8-Website für neue, cloud-affine Verwaltungen als Einstiegspunkt. Diese drei Systeme arbeiten ohne Bruchstellen zusammen, sind fair bepreist und skalieren bis ca. 500 Einheiten problemlos. Ab 500 Einheiten oder bei spezifischen EV-Anforderungen empfehlen wir ein individuelles Beratungsgespräch.
Häufige Fragen
Ihre Tools sind nur so stark wie die Website, auf der sie laufen
Egal welche Software Sie wählen — Mängelmelder, Eigentümer-Portal, Hausgeld-Rechner & Co. entfalten ihre Wirkung erst, wenn sie nahtlos in eine Website integriert sind, die für Hausverwaltungen gebaut ist. Genau das ist unser Kerngeschäft: die digitale Basis, auf der alle Tools, Anfragen und der erste Eindruck beim Mandat zusammenlaufen.
Unsicher welche Kombination passt?
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